Namenslauflicht

Ich wollte schon immer ein Namensschild was blinkert. Klar könnte ich den Arduino nehmen und die LED Matrix anschliessen aber das ist mir zu einfach. Mittlerweile hab ich mir auch bisschen was an Material zusammengesammelt. Neuer Lötkolben und Lötzinn sind auch angekommen. Irgenswas fehlt natürlich immer, in meinen Fall Leiterplatten.

Aber wer mich richtig kennt weiß das mich sowas nicht aufhalten kann^^

Ich hatte noch ein Stück Pappe von einen Schreibblock, irgendwas findet sich immer. Also erstmal anfangen, die Ideen kommen meistens von alleine…

Vorbereitung:

Mit LEDs bestückt:

Die Rückseite:

Und dann kanns losgehen mit dem gelöte…

Es soll ein Lauflicht werden mit dem IC CD4017 und einen NE555 als Clock, deswegen erstmal alle Minuspole zusammenlöten. Zwischdurch mal kurz eine Batterie rangehalten weil wir ja auf Pappe löten, da kanns schonmal passieren das was nicht klappt.

Was schon fertig gelötet ist und ich kontrolliert hab ob alle Kontakte in Ordnung sind hab ich einfach alles abgeklebt.

Um nochmal kurz zu erklären: Der CD4017 ist ein Dekadenzähler das heißt er steuert immer nur eine LED an, deswegen genügt ein einziger Minuspol, da hab ich auch gleich einen Widerstand angelötet so kann man sich die Vorwiderstände für jede einzelne LED sparen.

Ich hab insgesamt 35 LEDs verbaut, aber nur 7 sind an den CD4017 angeschlossen die anderen hab ich in der jeweiligen Zeile parralel angeschlossen.

Alles schön verkleben, kann nicht viel passieren ich arbeite nur mit 4,5 Volt…. Ich hab immer mal wieder die Batterie drangehalten damit nicht doch irgendwas locker oder so ist, hab ich schonmal durch und musste das ganze Klebeband wieder abfummeln, passiert mir nicht nochmal.

Grundgerüst ist fertig jetz gehts ans gefummel.

Da ich ja ohne Leiterplatte gearbeitet hab musste ich bisschen Improvisieren, hab jedes zweite Beinchen der ICs umgebogen. Den CD4017 angelötet… und wieder alles schön verwurstet.

Dann noch den NE555 als Clock, zwischn Pin 7 und 8 hab ich einen 22 kOhm Widerstand reingelötet zwischen Pin 6 und 7 ein 47 kOhm Schiebewiderstand den ich noch rumliegen hatte, da kann man aber auch einen Normalen Widerstand reinmachen, aber ich will ja die Geschwindigkeit einstellen und ein normaler Drehpoti ist auch langweilig. Noch ein Kondensator, ich hab 2,2 μF genommen, hab den aber in eine Stecker getan damit ich den bei Bedarf ändern kann ohne wieder zu löten. Die schaltung hab ich vorher auf einem Steckbord getestet und bissl mit Widerständen und Kondi rumprobiert bis es mir gefallen hat.

Sieht komplizierter aud als es ist.

Nochmal alles schön verwursten…

Fertig… ja gut man kanns optisch noch verschönern, hier ging es nur darum was machbar ist.

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